Berlin Forum on Global Cooperation 2026

WEB_260417_Keyvisual_16zu9_mit_Logos
AktuellesNewsTermine

Berlin Forum on Global Cooperation 2026

Energiezusammenarbeit vs. Energiedominanz – Partnerschaften für einen gemeinsamen Wandel

Montag, 18. Mai 2026 – Dienstag, 19. Mai 2026

Die globale Zusammenarbeit im Jahr 2026 ist geprägt von zunehmenden geopolitischen Spannungen im Energiebereich. Jüngste Störungen in globalen Lieferketten sowie eskalierende Konflikte haben die Fragilität bestehender Energiesysteme offengelegt und die Dringlichkeit einer beschleunigten, gerechten und nachhaltigen Energiewende verdeutlicht.

Energie ist zu einem zentralen Feld globaler Auseinandersetzungen geworden. Während die Vereinigten Staaten ihre Strategie der „energy dominance“ durch eine verstärkte Nutzung fossiler Energieträger vorantreiben, hat China seine technologische Führungsrolle im Bereich erneuerbarer Energien rasch ausgebaut, Kosten gesenkt und globale Märkte neu gestaltet. Europa steht gleichzeitig vor der Herausforderung, seine industrielle Basis zu sichern und sein Engagement für erneuerbare Energien sowie internationale Kooperation zu bekräftigen.

Gleichzeitig stehen Länder in Afrika, Asien und Lateinamerika vor komplexen Zielkonflikten zwischen Energiezugang, industrieller Entwicklung und Energiesicherheit. Ihre Entscheidungen werden maßgeblich darüber bestimmen, ob globale Klimaziele erreicht werden können. Vor diesem Hintergrund ist der Bedarf an kooperativen, für beide Seiten vorteilhaften Partnerschaften zwischen dem Globalen Süden und Europa dringlicher denn je.

Das Berlin Forum on Global Cooperation 2026, organisiert von der Heinrich Böll Foundation und dem Centre for Rural Development (SLE) der Humboldt-Universität zu Berlin, bietet eine Plattform für den Austausch zwischen Politik, Wissenschaft und Praxis. Internationale Expertinnen und Entscheidungsträgerinnen diskutieren Wege zu einer nachhaltigen Energiekooperation in einer zunehmend multipolaren Welt.

Programm

18. Mai 2026 Eröffnungsveranstaltung 

17:30 Uhr – Begrüßung Tag 1

  •  
    • Imme Scholz, Vorstand, Heinrich-Böll-Stiftung

17:40 Uhr – Vortrag: “The Electrotech Revolution”

  •  

17:55 Vortrag: Geopolitische Folgen der Elektrotechnik-Revolution

  •  

18:10 Die Vorteile der Elektrotechnik-Revolution nutzen, um der Energiekrise entgegenzuwirken

Diskussion und Fragerunde mit

Moderation:

  •  Qing Wang, unabhängige chinesische Journalistin und Podcasterin 

 

19:00 Uhr – Empfang


19. Mai 2026

09:00 – Begrüßung Tag 2

  •  
    • Imme Scholz, Vorstand,  Heinrich-Böll-Stiftung

09:20 – Keynotes: Nachhaltige Energiezusammenarbeit vs. fossiler Energiedominanz

  •  
    • Jennifer Morgan, Senior Fellow an der Tufts University und der Hertie School, ehemalige Staatssekretärin und Klimabeauftragte, Deutschland

10:30 – Kaffeepause + Snack

11:00 – Fishbowl: Deutschlands Energiezusammenarbeit mit dem Globalen Süden: Ein Gegengewicht zur fossilen Energiedominanz?

  •  
    • Ina von Frantzius, Referatsleiterin Landwirtschaft und ländliche entwicklung, BMZ
    • Sven Giegold, stellvertretender Bundesvorsitzender der Partei Bündnis 90/Die Grünen
    • Adriana Abdenur, Co-Präsidentin des Global Fund for a New Economy (bestätigt), ehemalige Sonderberaterin der brasilianischen Präsidentschaft für internationale Angelegenheiten
    • Moderation: Celia Schmidt, Moderation und Prozessbegleitung für nachhaltige Entwicklung

12:30 – Mittagspause & Networking (Markt der Möglichkeiten) 

14:00 – Deep Dives: Vier Deep Dives zu Aspekten der deutschen Nord-Süd-Kooperation bei der wirtschaftlichen Transformation

  1.  
    1. Auf dem Weg in eine Just Hydrogen Transition? Deutschland, Grüner Stahl und Energiekooperation
    1. Wettlauf um Ressourcen: Kritische Mineralien, kritische Entscheidungen. Wege aus der Abhängigkeit
    1. Who powers the future? Kooperationen in einer multipolaren Weltordnung
    1. Europa und China im Globalen Süden: Zusammenarbeit, Ergänzung oder Wettbewerb in der globalen Entwicklung zu einer CO₂-freien Wirtschaft? (auch im Livestream) 

16:00 – Kaffeepause

16:30 – Nächste Schritte: Über die Schnittstelle von Geopolitik, Krieg, Energie und Gender

  •  
    • Adriana Abdenur, Co-Präsidentin des Global Fund for a New Economy, ehemalige Sonderberaterin der brasilianischen Präsidentschaft für internationale Angelegenheiten
    • Jennifer Morgan, Senior Fellow an der Tufts University und der Hertie School, ehemalige Staatssekretärin und Klimabeauftragte, Deutschland
    • Moderation: Qing Wang, unabhängige chinesische Journalistin und Podcasterin 

17:30 – Schlusswort & Danksagung

17:45 – Netzwerken

19:00 – Ende

Format

Die Teilnahme ist sowohl vor Ort als auch online per Livestream möglich.


Kooperationspartner

Heinrich-Böll-Stiftung


Anmeldung

Weitere Informationen und Anmeldung unter:
https://calendar.boell.de/de/event/berlin-forum-global-cooperation-2026-energy-dominance-vs-energy-cooperation