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Entwicklungspolitische Diskussionstage

Jedes Jahr führt das SLE in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung die Entwicklungspolitischen Diskussionstage (EPDT) durch. So fördern wir den Austausch zwischen Entwicklungspolitik, entwicklungspolitischer Praxis, Wissenschaft und Privatwirtschaft. Die EPDT bestehen immer aus drei Veranstaltungen und werden insgesamt von rund 450 Zuhörerinnen und Zuhörern besucht. Sie zählen damit zu den am bestbesuchten entwicklungspolitischen Veranstaltungen Berlins.

Referentinnen und Referenten aus unterschiedlichen Organisationen diskutieren aktuelle und kontroverse Themen. 2015 ging es um die Ausrichtung und Wirksamkeit der Entwicklungszusammenarbeit im Kontext von Flucht und Vertreibung. Im internationalen Jahr des Bodens thematisierten wir die Bedeutung des Bodenschutzes für die Ernährungssicherung und die Rolle der „New Alliance for Food Security and Nutrition“ bei der Armuts- und Hungerbekämpfung. Themen der Vorjahre waren z. B. der Rohstoffreichtum Afrikas, die Umsetzung von Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel, die Zusammenarbeit mit fragilen Staaten oder auch die zivil-militärische Kooperation und Korruption in der IZ. Die EPDT spiegeln wieder, was die Internationale Zusammenarbeit derzeit beschäftigt.

Inhaltlich und organisatorisch vorbereitet sowie moderiert werden die EPDT sowohl von Teilnehmerinnen und Teilnehmern des SLE als auch von Stipendiatinnen und Stipendiaten der Heinrich-Böll-Stiftung, die auch die Öffentlichkeitsarbeit übernehmen. Gemeinsam mit den SLE-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern schreiben sie die thematischen Briefing Paper. Damit ist die Veranstaltung ein wichtiger Baustein der Ausbildung am SLE.

Dokumentationen zu den Themen und Inhalten der EPDT der letzten Jahre finden Sie hier.

Folgende Organsiationen haben mehrmals seit 2002 an einer EPDT-Podiumsdiskussion teilgenommen (nach Häufigkeit sortiert):