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Teilprojekt 13

Transferring research results into policies and practise

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Die steigende Nachfrage nach indigenem Blattgemüse konnte von kenianischen Kleinproduzenten bisher nicht gedeckt werden. Um die Produktivität und Rentabilität des Anbaus von AIV zu erhöhen, sind daher gartenbauliche Innovationen entlang der Wertschöpfungskette nötig. Zur Konzipierung von Lösungsansätzen und dann auch Umsetzung in die Praxis, müssen alle Akteure der Wertschöpfungskette sowie Forschende und politische Entscheidungsträger eng zusammenarbeiten. Bisher kommunizieren die Akteure nicht ausreichend.

Um die Praxisrelevanz der Forschungsergebnisse des Gesamtprojekts zu gewährleisten, hat HORTINLEA die Koordination der internen und externen Kommunikation sowie der Verbreitung der Forschungsergebnisse als Teilprojekt vergeben. Ein Konzept zur internen Kommunikation wurde entwickelt und wird umgesetzt: Webseite, Informationsmaterialien und regelmäßige Workshops mit dem Schwerpunkt „Wissenstransfer und Knowledge Management" werden angeboten. Eine umfassende Strategie zur Verbreitung der Forschungsergebnisse in die Politik und Praxis wird entwickelt. Auf diese Weise soll die Lücke zwischen wissenschaftlicher Expertise und deren praktischer Umsetzung geschlossen werden.

Eine wichtige Voraussetzung dafür ist u. a. eine gute interne Kommunikation zwischen den beteiligten Forschenden aus den diversen wissenschaftlichen Disziplinen und verschiedenen Ländern. Dies bedarf neben Fachlichkeit auch Moderations- und Kommunikationskompetenz, also Soft Skills, die das SLE seit vielen Jahren vermittelt.

Bei der Entwicklung der Kommunikationsstrategie wird Wert auf geschlechtersensible und armutsmindernde Methoden und Strategien gelegt. Thematische Treffen werden auch dazu genutzt, die Praxiseignung der Forschungsergebnisse bzw. Innovationen und ihre gender- und armutsmindernde Relevanz zu diskutieren.Kommunikationskanäle werden aufgebaut und verstetigt sowie Strategien der Vermittlung entwickelt. Kooperationen mit Bauerngruppen und -organisationen sowie potentiellen Partnern wie KALRO, KAPAP, SACDEP, KENRIK, MOA-Kenia, GIZ, FAO, USAID und icipe hat das SLE initiiert. Teil der Initiative ist auch die Aufstellung einer innovativen Plattform für aktives Lernen und den Wissensaustausch zwischen den im AIV-Innovationssystem involvierten Akteuren.

Um alle am Konsortium Beteiligten über den Fortschritt in HORTINLEA regelmäßig zu informieren und einen effektiven Informationsfluss zu fördern, wurden folgende konkrete Aktivitäten initiiert:

  • Eine Projektwebseite wurde als primäre Plattform für die Verbreitung von Informationen über HORTINLEA- Aktivitäten entwickelt;
  • vierteljährliche Newsletter für das Konsortium;
  • HORTINLEA Broschüre für Akteure in Deutschland und Kenia;
  • HORTINLEA-Film zur Information der breiteren Öffentlichkeit in Kenia und Deutschland über die Bedeutung von indigener Gemüsekulturen für die Ernährungsqualität. Dieser kann auf dem Youtube-Kanal und der Webseite des Projekts angesehen werden.
2014 wurde eine SLE-Studie erstellt, um die praktische Relevanz von HORTINLEA-Ergebnissen zu definieren und Kooperationspartner für den Wissensaustausch zu gewinnen. Die SLE-Studie “Connecting Innovators, Making Pro-Poor Solutions Work - The Innovation System of African Leafy Vegetables in Kenya” widmet sich dem AIV-Innovationssystem. Sie bietet einen Einblick in die Interaktionen zwischen verschiedenen Akteuren entlang der Wertschöpfungskette. Chancen und Grenzen der Weiterentwicklung und des Nutzens von AIVs in Kenia werden aufgezeigt.

Doktorarbeiten (2013-2018):

Nancy M. Laibuni: Research to Action: The Case of African Leafy Vegetables Value Chains
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