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Themen und Kompetenzen

Themen und methodische Kompetenzen

Das SLE beschäftigt sich vorrangig mit ländlichen Entwicklungsfragen im Globalen Süden. Dazu zählen wir klassische Entwicklungsländer, fragile Staaten, Transformationsländer, aber auch Schwellenländer. Dabei stehen einkommensarme Länder und ebensolche gesellschaftlichen Gruppen im Zentrum. Heute ist der ländliche Raum weltweit aufgrund sich verändernder ökonomischer, gesellschaftlich-demografischer und ökologischer Rahmenbedingungen vielfältigen Wandlungsprozessen unterworfen. Daher hat das SLE seinen Blickwinkel in den letzten Jahren erweitert und behandelt auch Themen wie Land-Stadt-Beziehungen, Strukturwandel und Migration, Konflikte, ökonomischen Empowerment u.v.m., also Themen, die über „ländliche Entwicklung“ hinausgehen.

Vor dem Hintergrund der internationalen entwicklungspolitischen AGENDA 2030 2030 orientieren sich die Ausbildungsmodule, Trainings und Forschungsprojekte am SLE an den Internationalen Nachhaltigen Entwicklungszielen  (Sustainable Development Goals / SDGs) und an den Entwicklungsagenden der deutschen EZ. Diese beziehen auch den globalen Norden mit ein, was z.B. hinsichtlich der Reduktion der CO2-Emissionen, aber auch hinsichtlich sozialer Zielsetzungen, wie der avisierten Entwicklungskohärenz unterschiedlicher Ressorts oder der Entschärfung sozialer Ungleichheiten von größter Bedeutung ist.

Themen, die das SLE bearbeitet:

  • ländliche und landwirtschaftliche Entwicklung (Wertschöpfungsketten, Mikrofinanzen, Institutionen des ländlichen Raums)
  • Armutsbekämpfung, Strukturwandel, v.a. in Ländern des Globalen Südens
  • Zivilgesellschaft, Entwicklungsethik, Antidiskriminierung
  • Ernährungssicherung und -souveränität, Ernährungsqualität
  • Management und Governance natürlicher Ressourcen (Wald, Wasser, Boden, Weide, Biodiversität)
  • Land-Stadt-Beziehungen, Green & Sustainable Cities, Urban Farming
  • Klimawandel (-schutz und -anpassung), Katastrophenvorsorge
  • Zusammenarbeit mit fragilen Staaten, Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktmanagement

In all diesen Feldern bietet das SLE Expertise und hohe Beratungskompetenz an.

und verknüpft diese mit einer ausgeprägten Methodenkompetenz, damit letztlich Entwicklungsprozesse tatsächlich erfolgreich angestoßen werden. Denn Methoden sind immer auch dort zentral, wo Forschungsergebnisse in praktisch umsetzbare Politiken, Maßnahmen und Instrumente umgewandelt werden.

In unseren Projekten werden unter anderem die folgende Ansätze, Methoden und Instrumente verwendet und gelehrt:

  • Vulnerabilitäts-, Resilienz-, Livelihood-Analysen, Wertschöpfungsketten
  • integrierte Ressourcenmanagementansätze, Nexus-Ansatz, Stewardship-Ansatz
  • systemische Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel, no-regret-measures
  • Desaster-Risk-Reduction-Strategien, Konfliktprävention, Ansätze der Not- und Übergangshilfe, rechtebasierte Ansätze (Inklusion)
  • Transfer und Verbreitung von Forschungsergebnissen in Politik und Praxis durch systemisches Wissensmanagement
  • partizipative Ansätze

Wenn ich an SLE Studium zurückdenke, dann erinnere ich mich an...

          …die wertvolle Gelegenheit, ein Jahr lang die eigene Tätigkeit und Rolle bzw. die eigenen Werte und Ziele aus verschiedener Perspektiven zu beleuchten."

Inga Buchholz, 39. Jahrgang

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