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Ansatz und Positionierung

Unser Ansatz am SLE

Unsere Arbeit am SLE zeichnet sich durch den Fokus auf Problemlösungen aus. Wir arbeiten in multidisziplinären Teams, wobei ein multidimensionaler Mehrebenenansatz verfolgt wird (die sogenannten „3 Ms“). Ausgangspunkt ist ein räumliches Entwicklungsmodell, das Entwicklungen in Staaten, Regionen oder Gemeinden als Ergebnis von Verhandlungsprozessen begreift. Diese können nur dann nachhaltig sein, wenn sie auf allen Ebenen „bottom up“ und „top down“ verankert werden - von lokal über regional, bis national und global sowie vice versa. Als Faktoren, die Entwicklungsprozesse befördern oder bremsen können, werden globale und nationale Rahmenbedingungen sowie Arenen zwischen den Ebenen berücksichtigt. Diese Handlungsräume sind relevant, da hier Verhandlungen zwischen Akteuren geführt und Entscheidungen gefällt werden. Der Ansatz des SLE bezieht die verschiedenen Ebenen, Faktoren sowie die Verhandlungsprozesse in den Arenen in die Erarbeitung von Problemlösungsansätzen ein. Dadurch wird garantiert, dass Entwicklungsprozesse entlang der erarbeiteten Problemlösungen nachhaltig in der Gesellschaft verankert sind.

Entwicklungspolitisch steht das SLE für:

  • eine Orientierung an den aktuellen entwicklungspolitischen Konzepten und Debatten und für deren kritische Prüfung;
  • eine partnerschaftliche und kontextbezogene Beratung, die die eigene Fachlichkeit im Diskurs mit den Menschen vor Ort und unter Berücksichtigung lokaler Bedingungen einbringt;
  • ein multidisziplinäres und interaktives Vorgehen, das Denk- und Herangehensweisen anderer Disziplinen als ergänzend und bereichernd einbezieht;
  • die Vermittlung von Kenntnissen globaler, nationaler und lokaler Zusammenhänge die notwendig sind, um Projekte und Programme professionell zu gestalten;
  • einen entwicklungspolitisch sensiblen, selektiven und angepassten Instrumenteneinsatz;
  • ein Bewusstsein für die Bedeutung von Soft Skills, da kommunikative und Management-Fähigkeiten auch in der Internationalen Zusammenarbeit essenziell sind;
  • ganzheitliche, sektorübergreifende, regionale und akteursbezogene Entwicklungsansätze nicht als Alternative zu sektorbezogener Fachlichkeit, sondern als eine Perspektive, die auch Spezialistinnen und Spezialisten benötigen, um Wirkungen zu erzielen;
  • einen Fokus auf ländliche Entwicklung, Umwelt- und Ressourcenmanagement sowie Klimaschutz und -anpassung bei gleichzeitiger Berücksichtigung von Land-Stadt-Beziehungen und städtischer Entwicklung;
  • die Ausbildung von Fachkräften, die auch mit Krisen und Konfliktsituationen umgehen können.