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Ausschreibung Expert*innenleistungen im Rahmen der Beratung des Drittmittelprojekts "Nachhaltiges Management von Agrar- und Ernährungssystemen" (NAMAGE) gesucht

Das Seminar für Ländliche Entwicklung der Humboldt-Universität zu Berlin führt das BMZ-geförderte Forschungsprojekt Nachhaltigkeit moderner Agrar-und Ernährungssysteme Anforderungen an die Entwicklung und Förderung agrarischer Wertschöpfungsketten (WSK) durch.

Das BMZ hat seit 2014 mit seiner Sonderinitiative „EINEWELT ohne Hunger“ (SEWOH) einen Schwerpunkt auf die Umsetzung und Ausgestaltung des Wertschöpfungskettenansatzes in Globalvorhaben, hier insbesondere in den „Grünen Innovationszentren in der Agrar- und Ernährungswirtschaft“ (GIAE) gesetzt. Dem WSK-Ansatz wird trotz bestehender Kritikpunkte weiterhin ein hohes Potenzial sowohl für Armutsminderung als auch für Ernährungssicherung beigemessen. Gegenstand der Forschung ist die Analyse ausgewählter SEWOH-Projektzusammenhänge, die Auswertung wissenschaftlicher Erkenntnisse über Indikatoren nachhaltiger Wertschöpfungsketten, und die Erstellung eines praxisnahen Methodenbeitrags zur Entscheidungsunterstützung zukünftiger WSK-Förderansätze, und Handlungsempfehlungen zur Weiterentwicklung bestehender Komponenten der SEWOH.

Das NAMAGE- Projekt setzt sich mit der Herausarbeitung der aktuellen Anforderungen an einen weiterzuentwickelnden WSK-Ansatz hinter BMZ-geförderten Maßnahmen bis 2021 und darüber hinaus auseinander und erarbeitet entsprechende Empfehlungen für die Weiterentwicklung. Im hier beantragten Projekt wird ein systematischer Überblick über die Vorhaben und Ergebnisse der letzten 8 Jahre WSK-Förderung erarbeitet, Bilanz aus Evaluierungsdokumenten und Projektfortschrittsberichten gezogen und ein Instrument zur Identifikation wichtiger Schwachpunkte für zukünftige WSK-Förderentscheidungen anhand von zwei bis drei Länderfallbeispielen entwickelt. Hierbei kommen, neben Armutsbe-kämpfung und Ernährungssicherung, insbesondere Fragen nach der Absicherung der Nachhaltigkeit der Projektergebnisse und Fragen nach etwaigen Zielkonflikten, vor allem unter Gesichtspunkten der Agrarökologie und Biodiversität, mit Zielen der sozialen Inklusion der Ärmsten, Geschlechtergerechtigkeit und der Frage der besseren Berücksichtigung und dynamischen Anpassung relevanter Politikebenen und Entscheidungsträger*innen besondere methodische Aufmerksamkeit zu.

Nähere Informationen zum Projekt und zum Auftrag finden Sie in der Ausschreibung.

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