Studentische Hilfskraft für das internationale Forschungsprojekt HORTINLEA gesucht

Für das HORTINLEA-Forschungsprojekt sucht das SLE voraussichtlich ab Anfang Mai 2017 auf der Basis von 60 Stunden pro Monat eine studentische Hilfskraft für Datenanalyse und -management.

Die vollständige Stellenausschreibung finden Sie hier.
 

UFiSAMo - Feldphase in Kapstadt und Maputo

Nach einem erfolgreichen Feldforschungsaufenthalt in Kapstadt, Durchführung von verschiedenen Experteninterviews und Interviews mit Urbanen Farmern, sind Nicole Paganini (Albrecht Daniel Thaer-Institut für Agrar- und Gartenbauwissenschaften) und Anja Schelchen nun in Maputo. Dort bereiten sie aktuell mit den Kolleginnen und Kollegen der Partneruniversität eine Baselinestudie vor, um zu untersuchen, wie die urbane Landwirtschaft zum Einkommen beiträgt, die Produktion und Tierhaltung zu erfassen sowie das Wissen der Farmer in Bezug auf verschiedene Produktionstechniken zu untersuchen.



CIMG5140 2

Entwicklungspolitische Diskussionstage (EPDT) 2017

Die EPDT 2017 finden vom 10.05. bis 11.05.2017 im Großen Saal 1 der Heinrich-Böll-Stiftung in der Schumannstraße in Berlin-Mitte statt und werden zu den folgenden aktuellen entwicklungspolitischen Themenstellungen durchgeführt:

Geld regiert das Klima - Sind Finanzinstrumente im Klimaschutz Chance oder Bürde für nachhaltige Entwicklung?

10.05.2017 (10.00 - 13.30 Uhr)

Eine der wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit ist es, Maßnahmen gegen die globale Erderwärmung zu ergreifen. Durch ein internationales Abkommen wurden die Agenda 2030 und ihre Nachhaltigkeitsziele (SDGs) ausgearbeitet. Gemäß den Vereinbarungen der UN-Klimakonferenz in Paris 2015 soll durch gemeinsame Bestrebungen auf internationaler Ebene der Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur auf 1,5 °C begrenzt werden. Verschiedene Finanzmechanismen wurden entwickelt, um dieses Ziel zu erreichen: Marktbasierte Instrumente, wie der Emissionshandel, politische Maßnahmen, wie das Divestment oder Fonds wie der Green Climate Fund.

Tragen diese Finanzmechanismen zur Erfüllung der Klimaziele bei, konkurrieren sie untereinander, oder ergänzen sie sich? Und sind diese Mechanismen zum Schutz des Klimas kohärent mit den anderen Zielen der globalen Nachhaltigkeitsstrategie?

Was sind die wichtigsten Schritte, die wir zeitnah einleiten müssen, um den Klimaschutz im Rahmen nachhaltiger Entwicklung erfolgreich zu fördern?

Beiträge von: Eva Bulling-Schröter ((MdB) Fraktion DIE LINKE), Marius Kaiser (GIZ), Dr. Nicolas Koch (Mercator Research Institute), Jan Kowalzig (Oxfam)


Braucht Afrika einen Marshallplan?
Chancen, Risiken und Herausforderungen einer Partnerschaft im Wandel

10.05.2017 (15.30 - 19.00 Uhr)

Im Januar veröffentlichte das Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ein Dialogangebot als Grundlage für die Neugestaltung der Zusammenarbeit mit dem Nachbarkontinent: Afrika und Europa – Neue Partnerschaft für Entwicklung, Frieden und Zukunft. Eckpunkte für einen Marshallplan mit Afrika. Die damit verfolgte ressortübergreifende Gesamtstrategie ist Teil des Afrikafokus der deutschen G20-Präsidentschaft. Die Strategie geht über das traditionelle Verständnis und die Zuständigkeiten der deutschen Entwicklungszusammenarbeit hinaus.

In Zivilgesellschaft und Politik wird seither kontrovers diskutiert. Dabei bleiben viele Fragen offen: Betont wird ein historischer Wendepunkt, doch wie innovativ ist der Vorschlag tatsächlich? Wirkt sich der privatwirtschaftliche Fokus hinderlich auf eine faire Wirtschaftsentwicklung aus? Inwiefern werden Vorschläge und Kritik der Öffentlichkeit aufgenommen und bei politischen Entscheidungen berücksichtigt?

Die Veranstaltung bietet die Möglichkeit, diese und weitere Fragen zur Gestaltung der Partnerschaft Deutschlands und Europas mit Afrika zu beleuchten und die Wirksamkeit eines „Marshallplans“ kritisch zu hinterfragen.

Beiträge von: Abdou Rahime Diallo (Diaspora Policy Institute), Christoph Kannengießer (Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft), Dr. Stefan Oswald (BMZ), Dr. Ursula Schäfer-Preuss (UN Women), Dr. Barbara Sennholz-Weinhardt (Oxfam)


„Smart New World“ -
Digitalisierung als Utopie oder reale Möglichkeit für ländliche Entwicklung?

11.05.2017 (09.00 - 12.30 Uhr)

Digitalisierung ist ein unaufhaltbarer Megatrend des 21. Jahrhunderts. Speziell der Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) bietet vielfältige Potenziale. Die Bandbreite reicht von SMS-basierten Abo-Diensten und Smartphone Apps über Social Media bis zum Internet der Dinge. Hinsichtlich der Herausforderungen im globalen Süden wird die Digitalisierung gerne als Allheilmittel angepriesen. Dabei gibt es durchaus auch Schattenseiten: Viele Menschen sind von der Nutzung digitaler Technologien ausgeschlossen. Zudem erleichtert die zunehmende Vernetzung u.a. staatliche Überwachung und Kontrolle.

Die Veranstaltung eröffnet am Beispiel der Sektoren Gesundheit und Landwirtschaft vielseitige Perspektiven auf das Thema: Kann die digitale Revolution entscheidend zur Überwindung der Herausforderungen im ländlichen Raum beitragen?

Welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden, damit alle gleichermaßen profitieren? Und welche Risiken bestehen speziell für benachteiligte Bevölkerungsgruppen?

Beiträge von: Kerstin Fritzsche (Institute for Advanced Sustainability Studies Potsdam), Christiane Grefe (Die Zeit), Michael Pittelkow (SAP), Björn Richter (GIZ)

Nähere Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie hier.



 

Teilnahme am Crowdfunding noch bis zum 31. Januar möglich

Das im Rahmen des Hortinlea Forschungsvorhabens entstandene Projekt "Community Sustainable Agriculture and Healthy Environmental Program" baut eine Brücke zwischen Kleinbauern, die nachhaltig produzieren, und Verbrauchern, die gesunde Lebensmittel wollen. Um zu gewährleisten, dass CSHEP das ganze Jahr über anbauen kann, ist eine Investition in die Wasserversorgung der Farm dringend notwendig.  Momentan wird bei starker Trockenheit Wasser zugekauft und mit Eseln geliefert. Dies erweist sich auf Dauer als unrentabel. Trotz der Bemühungen, möglichst wassersparend zu wirtschaften, ist es notwendig geworden, in einen Anschluss an die kommunale Wasserversorgung zu investieren. Um die finanzielle Grundlage für diese Investitionen zu schaffen, läuft noch bis zum 31. Januar 2017 eine Crowdfundingkampagne, an der sich jeder beteiligen kann. Weitere Infos zu dem Projekt und der Kampagne sind auf der wemakeit Projektseite zu finden.



Crowdfunding-Kampagne für nachhaltige Landwirtschaft in Kenia

In Kiserian, 25km südwestlich von Nairobi, arbeitet das Projekt "CSHEP" als Trainingscenter und als Marktplatz für ökologisch erzeugtes Gemüse. CSHEP steht für «Community Sustainable Agriculture and Healthy Environmental Program». Das Projekt baut eine Brücke zwischen Kleinbauern, die nachhaltig produzieren, und Verbrauchern, die gesunde Lebensmittel wollen. CSHEP arbeitet seit Anfang 2014 aktiv daran, die Umwelt zu verbessern und die Gemeinschaft zu stärken. Esther Kiruthi und Steven Kamau sind federführend vor Ort in Kenia, während Silke, Caro & Lucas ihre Partner auf deutscher Seite sind.

 

Das Projekt ist im Rahmen des Hortinlea Teilprojekts SP8 "Climate Change and Ecological Sustainability of Horticultural Value Chains" entstanden. Um zu gewährleisten, dass CSHEP das ganze Jahr über anbauen kann, ist eine Investition in die Wasserversorgung der Farm dringend notwendig. Dazu wird bereits so viel Regenwasser wie möglich gespeichert, um die Trockensaison zu überbrücken und weiter produktiv bleiben zu können. Momentan wird bei starker Trockenheit Wasser zugekauft und mit Eseln geliefert. Dies erweist sich auf Dauer als unrentabel. Trotz der Bemühungen, möglichst wassersparend zu wirtschaften, ist es notwendig geworden, in einen Anschluss an die kommunale Wasserversorgung zu investieren.

Dazu werden 6000 EUR benötigt, die über ein Crowdfunding-Projekt eingesammelt werden sollen. Diese sollen wie folgt verwendet werden:

  • Einkauf Wassermeter, Speichertank : 750 EUR
  • Bauarbeiten für Installation der Wasserleitung und Speichertank: 1600 EUR
  • Arbeitskosten: 150 EUR
  • Entlohnung für Workshops und Training in nachhaltigem Wassermanagement (20 mal pro Monat über 1 Jahr): 2400 EUR
  • Reparatur der bestehenden Zisterne: 700 EUR
  • Transportkosten 2017 für Farmvisiten bei Partner-Kleinbauern: 400 EUR

Warum CSHEP unterstützen?

  • Du gibst einer lokalen Initiative die Chance, ihre Erträge zu sichern. So wird die gemeinschaftlich getragene Organisation unterstützt und Menschen aus der Region werden mit nachhaltigen Lebensmitteln versorgt.
  • Du unterstützt ein Projekt, welches Ernährungssicherheit, Biodiversität und ein umweltfreundliches Bewirtschaftungssystem fördert. Eine Art von Landwirtschaft, die in Kenia noch wenig praktiziert wird, jedoch auf reges Interesse stösst.
  • Du investierst darin, dass qualifizierte Arbeitsplätze der CSHEP Mitarbeiter gesichert werden. Und diese werden in Kenia dringend benötigt!