SLE FORSCHUNG

Das SLE versteht sich als Scharnier zwischen Wissenschaft und Praxis. Daher ist uns nicht nur die wissenschaftlich-empirische Vorgehensweise wichtig, sondern auch die Politik- und Praxistauglichkeit der Forschungsarbeiten. Neben der Problemanalyse legen wir großen Wert auf die Entwicklung von Problemlösungsstrategien und sprechen konkrete Handlungsempfehlungen aus.

Neben den Auslandsprojekten (AP) des SLE, die wir gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Postgraduiertenstudiengangs (SLE STUDIUM) durchführen, erstellen wir empirische Auftragsstudien im Sonderformat (Sonder-AP) und forschen und arbeiten allein oder im Verbund mit Partnern in Forschungsprojekten.

Die Formate, in denen das SLE Forschungsaufträge durchführt:

1. Auslandsprojektstudien (AP) unter Einbeziehung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Postgraduiertenstudiengangs „Internationale Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung“. Informationen zu den Auslandsprojektstudien finden Sie hier.

2. Sonderauslandsprojektstudien unter Einbeziehung von SLE-Alumni; Sonder-AP sind zeitlich und vom Format her maßgeschneidert, je nach Bedürfnissen des Auftraggebers. Informationen zu den Sonderauslandsprojektstudien finden Sie hier.

3. Forschungs- und Beratungsprojekte finanziert über Drittmittel, die auf Initiative des SLE eingeworben wurden (z.B. bei BMBF, BMZ, BMEL).

 

Aktuelle Forschungsprojekte

Ländlichen Strukturwandel in Afrika sozial inklusiv und ökologisch nachhaltig gestalten

Im Rahmen des Projekts werden Zukunftsszenarien gebildet und darauf aufbauend Strategien, Instrumente und Maßnahmen identifiziert, die dazu geeignet sind, den ländlichen Strukturwandel in Afrika ökologisch nachhaltig und sozial inklusiv zu gestalten. Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (BMZ).

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GlobE: Globale Ernährungssicherung

Die Sicherung der weltweiten Ernährung stellt eine der größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts dar. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beteiligt sich mit der Förderinitiative "Globale Ernährungssicherung - GlobE" an dieser Aufgabe und trägt dazu bei, die Aktivitäten der Bundesregierung zum Thema Welternährung zu vernetzen sowie wirkungsvoll zu gestalten.

Ziel dieser Initiative ist es, die Entwicklung einer produktiven und nachhaltigen Agrarwirtschaft in afrikanischen Ländern zu unterstützen, um die Versorgung der Bevölkerung vor Ort besser zu gewährleisten. Unter dem Dach der Förderinitiative versammeln sich Forschungsprojekte, die mit afrikanischen Partnerinstitutionen gemeinsam durchgeführt werden.

Das SLE ist an den folgenden Projekten beteiligt:

1. HORTINLEA - Horticultural Innovation and Learning for Improved Nutrition and Livelihood in East Africa

2. Trans-SEC - Innovating pro-poor Strategies to safeguard Food Security using Technology and Knowledge Transfer

 

Stärkung urbaner Resilienz

Ökosystem-basierte Maßnahmen wie beispielsweise Aufforstung von Berghängen, die vor Hangrutschungen schützen oder diese verhindern, haben ein hohes Potenzial, das Katastrophenrisiko zu verringern und die Anpassung an den Klimawandel zu unterstützen.

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Urbane Landwirtschaft

Zum Thema urbane Landwirtschaft läuft derzeit ein Antrag, den das SLE in einem interdisziplinären Verbund verschiedener akademischer Einrichtungen eingereicht hat. Im Zentrum stehen dabei arme Viertel der Städte Maputo (Mosambik) und Kapstadt (Südafrika) und die Frage des Beitrags städtischer Landwirtschaft zur Ernährungssicherung.

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Zivilgesellschaft in Afrika

Das SLE ist an einer Forschungsgruppe beteiligt, deren Mitglieder über 20 Länderstudien zum Thema „Zivilgesellschaft in Subsahara Afrika“ zusammengetragen haben. Diese wurden im September 2014 in einem Sammelband, herausgegeben von Walter Eberlei, veröffentlicht.

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Metaanalyse der SLE Studien

Gabriele Beckmann, Dr. Susanne Neubert und Anja Katrin Fleig haben in einer Metaanalyse 35 Auslandsprojektstudien des SLE quer analysiert anhand der Leitfrage, inwiefern besonders arme Zielgruppen in Wertschöpfungsketten, Mikrofinanzregimen und Ressourcenmanagement-Regimen erfolgreich integriert werden können. Und wenn dies nicht gelingt, warum nicht.

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Das SLE‐Netzwerk ist für mich ...

... auch nach mehr als dreißig Jahren immer noch wichtig."

Sabine Preuß, GIZ